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Japanisches Kammerspiel nahe Berlin: Kühmels Kintsugi

„Wo in leuchtenden Lettern LOVE draufsteht, ist nie LOVE drin.“

Kintsugi, das lernt man in Miku Sophie Kühmels Debütroman, ist ein japanisches Kunsthandwerk, in dem zerbrochenes Porzellan durch den Einsatz von Gold repariert wird. So kunstvoll, dass die goldgeaderten Tassen, Vasen, Teller oder Schalen wirken, als hätte erst der Bruch ihnen zu Vollendung verholfen. Die Metapher wäre schon stark genug, um auf ihr allein...

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