Alle Artikel mit dem Schlagwort: Literaturkritik

Juli Zeh: „Unterleuten“ – Dorfroman im Kommunika­tions­zeitalter

Juli Zeh hat mit "Unterleuten" einen Gesellschaftsroman geschrieben. Einen Roman, der den Mikrokosmos des Dorflebens in all seinen Eigenarten und Besonderheiten seziert. Dass gerade die Sozialdynamiken des Dorfes die Folie für diesen Gesellschaftsroman bilden, ist kein Zufall, denn das dichte Netz aus Perspektiven, Gerüchten und Geschichten exemplifiziert eine Art der Kommunikation, die mehr denn je unsere Realität konstituiert.

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Benjamin von Stuckrad-Barre „Panikherz“ – Nur Pop oder auch Literatur?

Ist das nur Pop oder ist das auch Literatur, fragt man sich, wenn man Benjamin von Stuckrad-Barres neues Buch „Panikherz“ liest, eine romanhafte Autobiographie. Vielen gilt er als zu schnell, poppig, schrill und groupiehaft. Und überhaupt erregt es so manchen bürgerlichen Leser, dass Stuckrad-Barre mit Lesungen Hallen füllen kann, irgendwie hyperaktiv und zappelig, aber dabei auch ziemlich cool wirkt und alles wie eine riesige...

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