Alle Artikel mit dem Schlagwort: Juli Zeh

Was nehmen wir mit von 2017? Eine postmondäne Leseliste

Ein Jahr geht vorüber. Eines der seltsamen Männer (und Frauen). Eines, in dem zahlreiche belanglose, aber auch wichtige Romane und Sachbücher erschienen. Alte wurden wieder aktuell. Wir haben uns zusammengesetzt und nachgedacht, welche Bücher uns in diesem Jahr besonders beschäftigt haben. Der Weg nach 2018 führt über warmen Schaumwein, Portraits ostdeutscher Provinz, Identitätssuchende, Gaukler, Zauberer und revolutionäre Dichter zu Kryptowährungen und Hundeexperimenten.

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Juli Zeh: „Unterleuten“ – Dorfroman im Kommunika­tions­zeitalter

Juli Zeh hat mit "Unterleuten" einen Gesellschaftsroman geschrieben. Einen Roman, der den Mikrokosmos des Dorflebens in all seinen Eigenarten und Besonderheiten seziert. Dass gerade die Sozialdynamiken des Dorfes die Folie für diesen Gesellschaftsroman bilden, ist kein Zufall, denn das dichte Netz aus Perspektiven, Gerüchten und Geschichten exemplifiziert eine Art der Kommunikation, die mehr denn je unsere Realität konstituiert.

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