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Die Polarisierung der Welt. 1917. Revolution.

DHM 1917 Revolution

Epochenjahr 1917: Das Deutsche Kaiserreich erklärt den „uneingeschränkten U-Boot-Krieg“, die USA treten in den Ersten Weltkrieg ein – und in Russland bricht eine Revolution los, die die Welt aus den Angeln heben wollte. In der fulminanten Ausstellung „1917 Revolution – Russland und Europa“ beleuchtet das Deutsche Historische Museum zum hundertsten Jubiläum der Oktoberrevolution die weitreichenden Folgen des Urknalls des 20. Jahrhunderts und verzahnt dabei auf eindrucksvolle Weise gesellschaftliche Dynamik und Ereignisgeschichte mit künstlerischen Rezeption


Gesäumt von Schaukästen links und rechts, in denen anhand stellvertretender Kleidungsstücke die Gesellschaftsschichten des feudalistisch-vorrevolutionären Russlands präsentiert werden, erscheint zentral, am Ende des ersten Raumes, ein Portrait der russischen Zarenfamilie. Je mehr man sich dem Bild nähert, umso deutlicher tritt ein bärtiger Männerkopf schemenhaft bedrohlich aus dem Bildhintergrund hervor und überlagert die Gesichter der Familie Romanow – ein Hologramm? Erst unmittelbar vor dem Portrait stehend erkennt man, dass hinter der dünnen Leinwand eine überlebensgroße Büste des Philosophen Karl Marx aufgestellt worden ist. Treffend wird hier die starre und siechende Welt des Zarenhofes mit derjenigen Philosophie kontrastiert, die als Vehikel benutzt wurde, um eben jene durch den Zaren symbolisierte Ordnung hinwegzufegen. Zeitgleich irritiert Marx in der Ouvertüre dieser Ausstellung: Seiner Geschichtsphilosophie gemäß hätte die Revolution in einem industriell hoch entwickelten Land, etwa dem Kaiserreich, ausbrechen müssen – aber nicht im landwirtschaftlich geprägten Russischen Zarenreich, welches man im ersten Raum der Ausstellung kennenlernt. Wie ist es also möglich, dass gerade die starre russische Feudalgesellschaft binnen nicht einmal eines Vierteljahrhunderts dermaßen in Bewegung geriet, dass nicht nur der Zarismus beseitigt, sondern die gesamte Ordnung auf den Kopf gestellt und für Europa den Anbeginn eines Zeitalters zwischen den Polen der extremen Ideologien eingeläutet wurde?

Um die sich überschlagenden Ereignisse narrativ in gelenkte Bahnen zu bringen, wird die Perspektive in der Ausstellung zuerst tunnelartig verengt. Folgt der Besucher anfangs noch auf eng verschlungenen und serpentinenhaften Wegen dem ereignisgeschichtlichen Gang der innerrussischen Geschichte vom „silbernen Zeitalter“ über den Ersten Weltkrieg bis hin zum doppelten Revolutionsjahr 1917, so wird der Blick im zweiten Teil der Ausstellung erweitert: Mit sechs Kabinetten, die sich jeweils einem europäischen Land widmen, werden die vielseitigen Folgen des Revolutionsjahres, die Verfolgungen, die Massenemigration des Adels aber auch die Entstehung konterrevolutionärer und faschistischer Bewegungen, multiperspektivisch aufgezeigt. Die Weltrevolution, kühnes Ziel der Bolschewiki, konnte durch die russische Revolution und die darauffolgenden verheerenden Bürgerkriege nicht ausgelöst werden, dies wird durch die gesamteuropäische Perspektive nur allzu offensichtlich. Jedoch war sie als Gefahr für die bürgerliche Gesellschaft und als Kontrapunkt zu den entstehenden faschistischen Bewegungen der 20er Jahre stets präsent. Mit dem Oktober 1917 fand der Totalitarismus Eingang in die Moderne.

Wie stark Anspruch und Wirklichkeit der Revolution bisweilen auseinanderklafften, veranschaulicht ein monumentales Gemälde im Zentrum der Kabinette, es kann als Herzstück der Ausstellung angesehen werden: Isaak Brodskis Epochalwerk zur Eröffnung des II. Kongresses der Kommunistischen Internationalen (Komintern) aus dem Jahr 1924, an der über 200 Delegierte aus Asien und Europa teilnahmen, zeigt Lenin bei einer Rede, in der er den bewaffneten Kampf für die Errichtung der „Diktatur des Proletariats“ propagiert. Hauptziel des Kongresses war es, die Revolution nach bolschewistischem Vorbild in die Welt zu tragen, einen internationalen Flächenbrand auszulösen. Angestrebt war eine rigide Kaderdisziplin, alle kommunistischen Parteien hatten sich an den Richtlinien Moskaus auszurichten. Tagte die Komintern in den Folgejahren noch jährlich, vergrößerten sich die Abstände in den späten 20er Jahren immer mehr, 1943 wurde die sie aufgrund des gemeinsamen Kampfes der Sowjetunion mit den Westalliierten im Zeiten Weltkrieg endgültig aufgelöst. Auch Stalin, vor dem Lenin kurz vor seinem Tod noch gewarnt hatte, und mit dem Zwangskollektivierung und der „Große Terror“ kamen, ist auf dem Gemälde anhand seines markanten Bartes schon deutlich identifizierbar.

Und doch, so widersprüchlich dies auch klingen mag, weist die Ausstellung auch sehr ästhetisch ansprechende, ja „schöne“ Seiten auf. Insbesondere der erste Teil der Ausstellung, der sich dem „silbernen Zeitalter“ widmet, ist besonders gut gelungen. Es wird das Bild einer sich nach der Revolution 1905 und der zaghaften demokratischen Öffnung im Wandel befindlichen bürgerlichen Gesellschaft gezeigt, die sich – ähnlich der Mittelschichten während der ersten Phase der Französischen Revolution –Grundrechte, Freiheit und Gleichheit erhoffte. Das Aufblühen der Kunst, Malewitsch und Kandinsky, die sich entfaltende und künstlerische Avantgarde, die sich vom rigiden und engen Kunstbegriff des Zarismus emanzipierte – dies alles offenbart den Facettenreichtum einer sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts im Aufbruch befindlichen Gesellschaft.

So entsteht ein äußerst breit angelegtes, Vor- und Rezeptions-, Ereignis- und Kunstgeschichte integrierendes Panorama, ein multiperspektivisches Panoptikum, bei dem zwangsläufig auch einige Aspekte etwas zu kurz kommen. Dies ist insbesondere schade, wenn es sich um die „großen Erzählungen“ handelt, die zur Mythifizierung der Oktoberrevolution und ihrer Ausprägung zum europäischen Erinnerungsort massiv beigetragen haben: So gerät Lenins berühmte Reise im (anscheinen doch nicht plombierten) Zug – immerhin war diese Episode Stefan Zweig eine seiner berühmten historischen Miniaturen wert – zu einer Randnotiz, die in die wortwörtlich dunkelste Ecke des Raums zur Oktoberrevolution verbannt worden ist. Auch in Anbetracht der unmittelbaren Nähe des Deutschen Historischen Museums zum Stadtschloss, bei dem just jener Balkon restauriert wurde und jetzt wieder für Besucher sichtbar ist, von dem Karl Liebknecht 1918 die Revolution in Deutschland ausgerufen hatte, ist zu Recht bereits die Frage gestellt worden, warum das DHM diese Steilvorlage nicht angenommen hat. Hingegen verdeutlicht der Blick auf die Nachbarländer in der Ausstellung äußerst eindrucksvoll, wie Utopie und Realität des Kommunismus sich mit wechselseitiger Dynamik bedingten und auch, dass geschichtlicher Fortschritt letzten Endes nicht planbar ist. Lenin hatte auf eine Fortführung der Revolution in Deutschland hoffen müssen, um die marxistische Idee des Wegs in den Sozialismus ausgehend von einem hochindustrialisierten kapitalistischen Land aus umzusetzen. Liebknecht und Rosa Luxemburg wurden in den Wirren des Spartakus-Aufstandes 1919 in Berlin ermordet. Die sozialistische Revolution blieb aus.

Was hingegen bleibt von der „Großen Revolution“? Am Anfang der Ausstellung werden dem Besucher per Videobotschaft auf die Frage verschiedene Erklärungsansätze öffentlicher Personen, u. a. Marianne Birthler, Gregor Gysi oder Wladimir Kaminer, präsentiert – eindeutig lässt sie sich dennoch gerade nach dem Besuch der Ausstellung nicht beantworten.

Und Lenin? Eingangs begrüßt er den Zuschauer im Foyer als Statue, gütig lächelnd und volksnah mit Schiebermütze. Seine sterblichen Überreste, die im Mausoleum am Roten Platz einbalsamiert zur Schau gestellt werden, sein in Formalin eingelegtes Hirn im Medizinischen Institut, sie sind immer wieder Anlass für Diskussionen in der Duma. Bisher wagt man noch nicht, den Revolutionsführer endgültig zu Grabe zu tragen. Im DHM begegnet er dem Zuschauer am Schluss noch einmal als Teil von Alexander Kosolapovs grellroter Skulpturengruppe „Hero, Leader, God“. Lenin und Jesus, in SozArt-Manier ausgestaltet, nehmen hier Mickey Mouse zwischen sich an ihre Hände. Alle drei erscheinen dem Betrachter als Götzen der Massenkultur des 20. Jahrhunderts.

Mit dem Zusammenbruch Sowjetunion 1994, deren Gründungsmythos die „Große Sozialistische Revolution“ mit Lenin als Fixstern war, endete das Zeitalter der bipolaren Weltordnung. Die Skulpturengruppe fordert nicht nur zur Beurteilung des Stellenwertes der Revolution aus, sondern auch zur Hinterfragung des eigenen Verhältnisses zu Ideologie, Personenkult und Heldenverehrung und wie bewusst wir uns ihrer eigentlich sind.


1917. Revolution.

Russland und Europa

18. Oktober 2017 bis 15. April 2018

Deutsches Historisches Museum

Neue Ausstellung “1917. Revolution. Russland und Europa” im DHM

DHM 1917 Revolution

Seit dem 18. Oktober gibt es im Deutschen Historischen Museum in Berlin eine neue Ausstellung zu begutachten. Wir durften zur Eröffnung bei einem Social-Media-Event mitsamt Führung durch die Ausstellung dabei sein und möchten einige unserer Eindrücke mit euch teilen!


Vom 18. Oktober 2017 bis zum 15. April 2018 läuft im Deutschen Historischen Museum die Ausstellung “1917. Revolution. Russland und Europa”,  die sich mit den revolutionären Ereignissen in Russland und den damit verbundenen systemischen und kulturgeschichtlichen Veränderungen beschäftigt. Wir wollen euch heute auf die Ausstellung aufmerksam machen und einige unserer Social-Media-Fotos zusammenstellen – eine ausführliche Auseinandersetzung mit der Ausstellung veröffentlichen wir als eigenständigen Artikel in den nächsten Wochen.

Die Lage in Russland vor der Revolution im Spiegel der Kunst:

Revolution 1917: Nicht nur auf Flaggen wird der Zar von der Farbe Rot verdrängt:

Auftritt Lenin…

… der im DHM auch in einer der inklusiven Erlebnisstationen erfahrbar ist:

Der neue kommunistische Staat wurde propagandistisch als Vielvölkerstaat in Szene gesetzt…

… aber auch anderswo als Feindbild inszeniert:

Die Ausstellung thematisiert nicht nur die verschiedenen Perspektiven auf die Revolution, sondern auch die erheblichen Migrationsbewegungen in der Folge des Bürgerkrieges:

Zitat DHM: “Die Russische Revolution war ein Schlüsselereignis für das Verständnis des 20. Jahrhunderts und ein Wegbereiter für die Polarisierung der Welt in zwei Lager. Daran zu erinnern, ist für das Verständnis der deutschen und europäischen Geschichte von herausragender Bedeutung.”

Zum Ende der Ausstellung werden zeitgenössische Perspektiven auf die Revolution vorgestellt:

Alle Informationen zur Ausstellung auf der Webseite des Deutschen Historischen Museums.

Noch mehr Eindrücke vom Social Media Event in der Story #DHMRevolution.

Und in Kürze dann unser tiefergehender Artikel!

Bücherschätze in der Bibliothek des Deutschen Historischen Museums

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Bücher erzählen Geschichten. Bücher sind wichtige Zeugen der Geschichte. Und zuletzt: Bücher haben ihre eigene Geschichte, die oft sehr persönliche Schicksale illuminieren. Diese Kombination macht Bücher zu echten Schätzen. Schätze die man entdecken kann – zum Beispiel in der Bibliothek des Deutschen Historischen Museums in Berlin.


Die Bibliothek des Deutschen Historischen Museums

Wer den historischen Lesesaal des Deutschen Historischen Museums betritt, fühlt sich, sofern er in irgendeiner Weise bücheraffin ist, sofort zuhause. Der große, helle Raum bietet neben den kunstvollen Deckenverzierungen und einigen geräumigen Arbeitsplätzen vor allem eines: Bücher, so weit das Auge reicht. Doch die Ausstellungen im Lesesaal sind nur ein Bruchteil des Bestandes der Bibliothek des Deutschen Historischen Museums, der heute über 250.000 Bänden umfasst.

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Historischeer Lesesaal des Deutschen Historischen Museums

Die Bibliothek ist einerseits Dienstbibliothek für die Mitarbeiter*innen des DHM, die zahlreiche Sammlungen für ihre Forschung und Ausstellungen nutzen, andererseits ist sie aber auch eine Spezialbibliothek zur deutschen Geschichte, deren Präsenzbestände öffentlich zugänglich sind. Entstanden ist die Bibliothek aus zwei Vorgängerinstitutionen: Die Königliche (später Staatliche) Zeughausbibliothek und das Museum für Deutsche Geschichte der DDR. Seit dem Jahre 2000 nutzt die Bibliothek nun das ehemalige Gebäude der Preußischen Centralgenossenschaftskasse in Berlin.

Wir hatten die Möglichkeit von Dr. Matthias Miller, Leiter der Bibliothek und der Sammlung für Handschriften sowie Alte und wertvolle Drucke, durch die Archive der Bibliothek geführt zu werden.

Das Archiv im Tresor

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Historische Tresortür

Die Preußische Centralgenossenkasse nutzte den Keller des Gebäudes mit der Adresse “Unter den Linden 2” einst für die Verwahrung von Kreditgegenwerten in Gold. Heute befinden sich dort immer noch wertvolle Schätze – die Sammlung des Deutschen Historischen Museums. Hinter dicken Tresortüren ist der Hauptteil des Bücherbestandes des DHMs in verschiedenen Abschnitten verwahrt. So gibt es zum Beispiel den mit “rar” (für lat. rarum – selten) gekennzeichneten Bereich, der seltene Bücher und Handschriften beinhaltet. Aber auch aus den Archiven des Museums für Deutsche Geschichte gibt es noch riesige Bestände. Einer der prominentesten Teile ist der mit “g” gekennzeichnete Bereich der “gesperrten” Literatur, der vor allem aus nationalsozialistischen Werken besteht. Dabei sind Ausgaben von Hitlers “Mein Kampf” übrigens eine der häufigsten Schenkungsanfragen, berichtet Dr. Matthias Miller. Doch das DHM ist nur noch auf der Suche nach besonderen Ausführungen, wie etwa der Erstausgabe, die recht einfach durch den Einschlagband zu erkennen ist.

Teile der Sammlung werden Bücher, “die deutsche Geschichte entweder transportieren, illustrieren oder interpretieren” oder eben solche Texte, die selbst eine einzigartige Geschichte überliefern. Einige Beispiele für die verschiedenen Prachtschätze der Bibliothek präsentiert uns Dr. Miller im historischen Lesesaal.

Bücher erzählen einzigartige Geschichten

Manchmal sind die Geschichten der Überlieferung von Textzeugen schon kurios. So ist beispielsweise das “Fragment P” (ca. 830) aus dem Heliand-Lied einer der wenigen noch existierenden Texte, die in altsächsisch verfasst wurden. Entdeckt wurde die Handschrift auf einem Pergamentblatt in einer Bibliothek in Prag – aber nicht etwa in einer Vitrine, sondern als bloße Einschlagsseite für ein anderes Werk. Nachdem der Prager Bibliotheksmitarbeiter festgestellt hatte, dass der Einband seines zu restaurierenden Buches wesentlich älter als das Original war, wurde die Handschrift als Staatsschenkung an das Deutsche Historische Museum übergeben.

Das Deutsche Historische Museum hat aber nicht nur eine einzigartige Sammlung von Handschriften – auch seltene Drucke führt uns Dr. Matthias Miller stolz vor. Dabei sind seltene Ausgaben oft solche, die sich durch ihren besonderen Inhalt, oder ihre besondere Form abheben. Die Erstausgabe von Max und Moritz (1865)  ist etwa ganz einfach durch den Druckfehler auf der ersten Seite zu erkennen. Dort heißt es nämlich:”Ach, was muss man oft von bösen Kinder hören oder lesen!”

Einige der präsentierten Kostbarkeiten scheinen zunächst auch gar nicht in eine Bibliothek zu gehören. Als Dr. Miller eine kleine Tüte mit Tomatensaat aus einem Briefumschlag holt, muss er selber schmunzeln. Tatsächlich verbirgt sich in dem kleinen Behälter aber nicht nur Saatgut, sondern auch ein kleines Heft mit dem Titel “Der letzte Appell”, in dem Autor Gustav Regler unmittelbar vor dem Kriegsausbruch 1939 vor dem Wahnsinn eines zweiten Weltkrieges warnt.

Eine Auswahl der Bücherschätze des DHM

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Bücher erzählen lebendige Geschichte

Sammlungen von Bibliotheken und Museen werden erst dann richtig interessant, wenn man sie in ihren individuellen Kontexten erlebt. Deshalb sei neben dem Besuch der frei zugänglichen Präsenzbibliothek des DHM vor allem auch auf die zahlreichen Ausstellungen verwiesen, in denen genau diese kleinen Geschichten rund um die seltenen Bestände erzählt werden.


Homepage des Deutschen Historischen Museums mit Blog.

Öffnungszeiten der Bibliothek des DHM: Mo-Fr 9.00 bis 16.30 Uhr

Aktuelle Ausstellungen des DHM


Fotos von Gregor van Dülmen mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Historischen Museums.

Wir bedanken uns beim Deutschen Historischen Museum und Dr. Matthias Miller für den interessanten Rundgang durch die Bibliothek.