Alle Artikel mit dem Schlagwort: Albumreview

Im Anfang war die Stille

von Stefan Weigand

Als das erste Stück des Albums „A New Beginning“ von Henning Fuchs bei mir lief, habe ich zu mir selbst gesagt: „Was für eine Anmut!“ Tatsächlich könnte die Platte so etwas wie ein Plädoyer für eine romantische Weltsicht sein. Doch dabei bleibt es nicht.

Kommentare 0
Musik, Rezensionen

Brittany Howard – Permission to fuck it up

von Florence Wilken

Die Frontfrau der Alabama Shakes hat ein Soloalbum vorgelegt, das überzeugt. Brittany Howard hat elf starke Songs produziert, die sehr unterschiedlich, aber immer authentisch sind und Spaß machen.
Bis heute ist es in der Evolutionsforschung ungeklärt, was zuerst da war: die menschliche Sprache oder der Gesang. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte, in einer Symbiose aus gesprochenem Wort und gesungenen Tönen....

Kommentare 1
Musik, Rezensionen

Altes, neu vermischt

von Philip J. Dingeldey

Es ist nun wirklich nichts Neues: Ein Musiker macht ein Album, nachdem er als selbstinszenierter und furchtbar sensibler Weltenbummler irgendwie inspiriert wurde und dann allzu bekannte, leicht verdauliche Häppchen einer vermeintlichen Authentizität kredenzt. Bonapartes neues und inzwischen siebtes Album Was mir passiert präsentiert solch eine Musik.

Kommentare 0
Musik, Rezensionen

Prophetische Odyssee – Brad Mehldau

Mal im Quartett, mal im Trio, mal als Zusammenarbeit mit einem Mandolinenspieler, mal Cover-Versionen von Radiohead-Songs … Vielleicht ist diese Unberechenbarkeit einer der Gründe, warum Brad Mehldau in den letzten beiden Jahrzehnten als eine der prägendsten Gestalten des zeitgenössischen Jazz gefeiert wird. Nun ist „Finding Gabriel“ erschienen, das 25. Werk des Musikers.

Kommentare 1
Artikel, Musik