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COVID-Filmreisen: Big Night

Lust auf ein authentisches, herzhaftes Festmahl? „Big Night“ ist ein altmodisches Comedy-Drama über Essen, Beziehungen und den amerikanischen Traum. Koch dir ein italienisches Essen, zünd ein paar Teelichter an, gieß dir etwas Wein ein und lass Tony Shalhoub und Stanley Tucci den Rest erledigen.


COVID-Filmreisen: 2020 ist für fast alle ein seltsames und hartes Jahr. Mir haben Netflix und Amazon Prime durch die Zeit geholfen und mich aufgemuntert. Gleich zu Beginn des Lockdowns stieß ich auf eine App namens JustWatch, die großartig darin ist, auf Grundlage meiner Abos, meines Geschmacks und des bereits Gesehen passende Filme zu empfehlen. Ich habe eine große Anzahl Juwelen ausgegraben, die in Netflix und Amazon Prime versteckt waren. Einige der besten Filme, auf die ich im vergangenen Jahr stieß, werde ich in dieser Reihe dokumentieren und diskutieren. Teil 2: Big Night von 1996.

Marcella‘s (Auftakt)

Marcella’s war ein italienisches Lokal in Edinburgh (Schottland, UK). Angelo, der charmante alte sizilianische Mann, der das Lokal ganz alleine betrieb, musste sich nicht allzu sehr anstrengen. Er murmelte einmal, dass es während seiner Blütezeit eine italienische Bäckerei war, in der er sich auf Kuchen spezialisiert hatte. Später wandelte er die Bäckerei in ein Imbisslokal um (das ist das beste Wort, um den Ort zu beschreiben). Der Ort hatte Charakter. Plastikblätter und Trauben schmückten die Wände. Himmelblaue Fliesen und die in derselben Farbe gestrichene Decke gaben mir das Gefühl, in einem Schwimmbecken zu sitzen. Die Wände waren wahllos behängt mit Plakaten aus den 1970er und 1980er Jahren mit Menschen, die Pasta assen, und Postern, auf denen Ragù- und Napolitana-Saucen erklärt wurden. Dies war nicht der Ort für ein Essen bei Kerzenschein, sondern für ein gemütliches, einfaches und leckeres Mahl. Die Speisekarte war unkompliziert – ein halbes Dutzend Nudeln und Pizzen, Knoblauchbrot, zwei Suppen, zwei Salate, alkoholfreie Getränke, ein wenig Gebäck, Kaffee und Tee.

Na ja … Angelo ist 2018 verstorben. Ich vermisse seine Spaghetti Carbonara. Ich versuchte ihn zu überreden, das Rezept mit mir zu teilen, nur um ein strahlendes Lächeln und Schweigen zu bekommen! Angelos Essen und Gebäck begeisterten viele. Marcella‘s italienisches Lokal stand nicht in den Reiseführern, es war ein verstecktes Juwel, von dem nur Einheimische wussten. Die Leute besuchten das Lokal für Angelo für sein köstliches Essen und die Behaglichkeit, die dieser Ort verströmte.

Paradise

In den 1950er Jahren an der Küste von New Jersey ist „Paradise“ ein angeschlagenes italienisches Restaurant, das von zwei italienisch-stämmigen Brüdern aus Kalabrien (Italien) geführt wird.

Primo (Tony Shalhoub) und Secondo (Stanley Tucci, ebenfalls Co-Regisseur) unterscheiden sich in ihren Ambitionen und Überzeugungen, aber sie verbindet ihre Liebe zum Essen und die Freude am Kochen für andere. Primo kämpft darum, an seiner italienischen Identität festzuhalten, während Secondo bereit ist, Kompromisse einzugehen, um den amerikanischen Traum zu verwirklichen. Der Versuch, die Amerikaner dazu zu bringen, authentisches italienisches Essen zu schätzen und gleichzeitig ihre Bank und Konkurrenz in Schach zu halten, wird zur Herausforderung.

Das „Paradise“ ist einer dieser Orte wie Marcella’s, stehengeblieben in der Zeit. Es muss sich an die amerikanische Idee eines italienischen Restaurants anpassen. Oder sollte es das wirklich? Das ist die große Frage, die „The Big Night“ stellt.

Beziehungen

Die drei Frauen im Film, gespielt von Minnie Driver, Allison Janney und Isabella Rossellini, bilden die Grundlage der Geschichte. All ihre Szenen sind mit Finesse geschrieben. Durch sie werden die Konflikte aufgeworfen und dann diskutiert. Der Antagonist Ian Holm (Bilbo Beutlin aus Der Herr der Ringe) liefert eine Liebes-/Hassfahrt. Er ist der Bösewicht, der aus guten Beweggründen handelt; meint er jedenfalls! Es ist herzerwärmend im Film zu sehen, wie sich die Brüder trotz ihrer Unterschiede gegenseitig unterstützen.

Timpano

In der Handlung veranstalten die Brüder ein großes Fest in ihrem Restaurant und servieren ein italienisches Vier-Gänge-Menü. Sie zeigen ihr Fachwissen und gießen ihr Herz in jedes Gericht, das sie für ihre Gäste kochen.

Das Hauptgericht ist „Timpano“, eine gebackene Pasta, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Es ist eine visuelle Freude und ich bin zuversichtlich, dass es auch den Gaumen verwöhnen wird! Hier gibt’s einen Vorgeschmack:

Quelle Titelbild: YouTube, Titelbild: © Allstar

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COVID-Filmreisen: Keepers – Die Leuchtturmwärter

Drei Leuchtturmwärter auf den abgelegenen Flannan-Inseln finden einen versteckten Koffer mit Gold, was zu ihrem mysteriösen Verschwinden führt.

Von Kathir Sid Vel


COVID-Filmreisen: 2020 ist für fast alle ein seltsames und hartes Jahr. Mir haben Netflix und Amazon Prime durch die Zeit geholfen und mich aufgemuntert. Gleich zu Beginn des Lockdowns stieß ich auf eine App namens JustWatch, die großartig darin ist, auf Grundlage meiner Abos, meines Geschmacks und des bereits Gesehen passende Filme zu empfehlen. Ich habe eine große Anzahl Juwelen ausgegraben, die in Netflix und Amazon Prime versteckt waren. Einige der besten Filme, auf die ich im vergangenen Jahr stieß, werde ich in dieser Reihe dokumentieren und diskutieren. Teil 1: Keepers – Die Leuchtturmwärter von 2018.

Auf diesen Film bin ich ich in einer Facebook-Gruppe schottischer Filmemacher gestoßen und er hat mich direkt fasziniert. „Leuchtturmwärter auf einer abgelegenen schottischen Insel, die gegen Gier und Paranoia kämpfen“ – ein perfekter Regentagsfilm.

Es ist schade, dass der Film nie in Kinos in meiner Nähe ankam – scheinbar war die Nachfrage zu gering. Außerdem erlangte zu der Zeit ein anderer Film, nämlich Der Leuchtturm (2019) von Robert Eggers mit Willem Dafoe und Robert Pattinson in den Hauptrollen, Popularität und Medienaufmerksamkeit. Beide Filme haben gemeinsame Themen – Leuchtturm auf einer Insel, historisches Stück, Psychothriller, Paranoia, Wahnsinn, tote Vögel, Sturm und sowas – die Liste ist lang!

Endlich bekam ich die Gelegenheit und sah mir Keepers – Die Leuchtturmwärter (OT: The Vanishing) bei Now TV (Sky Cinema) an. Mir gefielen die atmosphärische Ästhetik des Films und die transportierte Stimmung. Da ich in Schottland lebte und einige abgelegene Inseln und Leuchttürme besucht hatte, wusste ich die realistische Darstellung des Films zu schätzen.

Die Geschichte ist eine Analyse der menschlichen Natur. James (Gerard Butler), Thomas (Peter Mullan) und Donald (Connor Swindells) kommen aus rauen Verhältnissen. Das Leben im entlegenen Schottland des Jahres 1900 muss hart gewesen. Die drei hatten mit Geldproblemen und Trauer zu kämpfen und waren gesellschaftlich isoliert. Die Leuchtturminsel war wahrscheinlich der einzige Ort, an dem sie Ausflucht finden konnten. Dies demonstrieren sonnige und fröhliche Szenen zu Beginn der Geschichte.

Kann ein Hauch von Glück in den Weiten des Elends verweilen? In dieser Geschichte zumindest löst es schlechte Entscheidungen aus, die in Todesfällen und Traumata gipfeln. Es war erfrischend, Gerard Butler in einer, sagen wir, geerdeten Rolle zu sehen. Betrachtet man sein Profil von Rotten Tomatoes, erreichen nur zehn seiner Filme etwa 60 %, und Keepers steht davon auf Platz sieben. Peter Mullan hingegen ist zweifellos einer der besten Schauspieler unserer Zeit und sein Talent sollte mehr Anerkennung finden. Er überzeugt mit Leichtigkeit. Wahrscheinlich die einzige Figur, die in der Geschichte nichts zu verlieren hat, ist seine Rolle, Achtung, Spoiler, auch die einzige, die überlebt und lernt, die Last der Traurigkeit zu tragen.

Ich habe über das mysteriöse Verschwinden der Leuchtturmwärter auf den Flannan-Inseln gelesen, bevor ich diesen Film sah. Die wirkliche Lebensgeschichte, das Mysterium, gab dem Film einen Kontext. Ich konnte nachvollziehen, warum im Film bestimmte Dinge geschahen und welche Überlegungen möglicherweise dahinterstanden. Ich bin mir nicht sicher, ob das auch bei jemandem der Fall wäre, der den Film ohne Hintergrundinformationen anschauen würde. In den Anfangsszenen gab es wahrscheinlich eine Text-Einblendung dazu, aber Regisseur Kristoffer Nyholm und die Drehbuchautor*innen Celyn Jones und Joe Bone hätten eine weitere am Ende des Films hinzufügen können, statt ihn plötzlich und abrupt enden zu lassen.

Doch Keepers – Die Leuchtturmwärter hat das Herz an der richtigen Stelle. Es gibt in der Geschichte einige emotionale Einschläge, die vielleicht nicht stark genug sein mögen, um das Publikum gänzlich zu überwältigen, mich jedoch mit dem Wunsch nach mehr zurückließen.

Tipp: Sie ihn dir den Film einem tristen, regnerischen Tag an.

Ein Trailer:

Quelle Trailer: YouTube, Titelbild: © Saban Films

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„IT“ is not the movie „IT“ could have been

Not scary, ‘IT’ is messed up on many levels.


The original ‘Evil Dead’ and ‘Blair Witch Project’ gave me sleepless nights. ‘Drag me to Hell’ was entertaining. ‘REC’ was terrifying. Horror, works on a personal level. Each of us have our own fears and might not share the same.

I do not place much faith in horror movies these days. Even the intelligent ones sometimes resort to using clichéd jerks and sound effects to justify their categorisation as a horror movie. For me, ‘Life of Pi’ and ‘The Boy in the Striped Pyjamas’ offered a deeper sense of horror than the ‘Insidious’ and ‘Annabelle’ film series.

I have not read Stephen King’s ‘IT’. I expected ‘IT’ to be a psychological horror story. The trailers for the 2017 film adaptation of ‘IT’ aroused my curiosity. The shiny reviews on Rotten Tomatoes made me go watch the film.

I sat, in the dark, waiting to see a brilliant horror movie. I felt betrayed by the PR machine that convinced me that ‘IT’ (2017) was a classic. As I left the cinema hall, I overheard two comments:

„I was waiting to be spooked. It was not scary at all.“

„What did we just watch? It was a joke!“

I was confused, too! Was I watching the same movie that was praised by critics?

I reached home. I was angry. I read a few negative reviews and the comments under them offered some insight. Most people who posted hate comments to the negative reviews had read the book. They were defending ‘IT’, the book and the story. Did the filmmakers manage to convince viewers that this movie version was the closest a reader could get to experience the fears created by the book?

The positives

  • The child actors did an exemplary job
  • The movie was technically well made
  • The ‘coming-of-age’ story was beautifully told
  • The opening act, ‘Georgie’s death’, was moderately terrifying

The criticism

  • The screenplay was incoherent and choppy, with a few sound and light jerks thrown in for fans of modern popular horror
  • The movie was trying to be a great ‘coming-of-age’ and ‘horror’ story at the same time — which didn’t work for me
  • A little backstory might have helped. Did the book offer one?
  • The last 30 mins was meaningless garbage (excessive use of CGI, needless violence, kids floating in the air for no obvious reason and the list goes on)

A serious concern

This is connected to ‘IT’ and other movies such as ‘Kick Ass’. I find it acceptable that writers have some deep psychological fantasies that they pen down. However, I have a problem accepting film and TV producers who bring those fantasies to screen by using children and underage teens.

In ‘IT’, Sophia Lillis (15 yo) has been sexualised and the boys (most of them 14 yo) are involved in scenes of sexual awakening and bloody violence. Also, most of them have dialogues containing strong language. The last time I checked, ‘IT’ is rated R for violence/horror, bloody images, and for language.

The kids and their parents are probably okay with performing for adults for the celebrity status they’ll receive and money they’ll make. Maybe filmmakers use creative production and post-production techniques to ensure that these teenagers are not fully involved in the final product. Still, there is something seriously upsetting about using kids to playout adult fantasies in a R rated movie. Or, is it just me putting too much thought into it?
About being coherent

Yes, this review goes a bit all over the place. I thought I’d pull off something as brilliant as ‘IT’ (winks).

‘IT’ will be a box office success and continue to garner great reviews, no doubt. Well, I am not impressed by this pretentious movie.

source: YouTube

Kathir Sid Vel spent his first three years in the jungles of South India. From there, he moved to a small town where, even today, people ask each other questions instead of asking Google! His childhood dreams came true when he stepped into the advertising business, working behind the scenes, with many of the top names in Bollywood. Breaking away from the busy lifestyle, Sid moved to bonnie Scotland, where he now helps businesses embrace digital technologies. He passionately discusses film, technology and modern life.

cover photo: © Warner Bros. Pictures

„ES“ ist nicht der Film, der „ES“ hätte werden können

Die Neuverfilmung von „ES“ ist nicht gruselig und enttäuscht auch auf vielen anderen Ebenen.


Die Originalversionen von „Evil Dead“ und „Blair Witch Project“ verschafften mir schlaflose Nächte. „REC“ war furchterregend. Horror funktioniert auf einer persönlichen Ebene. Jeder von uns hat seine eigenen Ängste, die (womöglich) nicht alle teilen.

Meine Hoffnung in die Horrorfilme dieser Tage ist gering. Selbst die intelligenten unter ihnen greifen manchmal auf klischeehafte Kamera-Zuckungen und Sound-Effekte zurück, um ihre Kategorisierung als Horrorfilm zu rechtfertigen. Für mich persönlich offenbarten die Filme „Life of Pi“ und „Der junge im gestreiften Pyjama“ ein größeres Verständnis von Horror als die „Insidious“- oder „Annabelle“-Filmreihen.

„ES“ von Stephen King habe ich nicht gelesen. Ich erwartete eine psychologische Horrorgeschichte. Die Trailer der 2017er Film-Adaption weckten meine Neugier. Die glänzenden Rezensionen bei Rotten Tomatoes brachten mich dazu, den Film zu schauen. Also saß ich im Dunkeln und wartete darauf, einen brillianten Horrofilm zu sehen und fühlte mich wenig später von der PR-Maschine betrogen, die mir weisgemacht hat, „ES“ (2017) sei ein Klassiker. Als ich das Kino verließ, schnappte ich zwei Kommentare auf:

„Ich wartete darauf, richtige Angst zu bekommen. Aber es war nicht mal gruselig.“

„Was haben wir da grad gesehen? Das war doch ein Witz!“

Ich selbst war auch verwirrt. Habe ich denselben Film gesehen, den die Kritiker angepriesen hatten? Ich kam verärgert heim, las ein paar negative Filmkritiken und darunter einige erhellende Kommentare. Die meisten Menschen, die die Hass-Kommentare unter den negativen Filmrezensionen posteten, hatten das Buch gelesen. Sie verteidigten „ES“ und rechtfertigten das Buch und die Geschichte. Haben die Filmemacher es also geschafft, ihr Publikum zu überzeugen und den Film so nah wie nur möglich an die Ängste herankommen lassen, die das Buch schürt?

Was positiv ist:

  • Die Kinderdarsteller machen einen großartigen Job.
  • Der Film ist technisch gut gemacht.
  • Die Coming-of-Age-Story wird gut erzählt.
  • Die Anfangsgeschichte, Georgies Tod, wird ausgewogen erzählt.

Was kritikwürdig ist:

  • Das Drehbuch ist inkohärent und abgehackt, mit ein bisschen Sound- und Lichtflackern für Fans moderner Pop-Horror-Filme.
  • Der Film versucht eine Comig-Of-Age- und eine Horrorgeschichte gleichzeitig zu erzählen. Worin er in meinen Augen scheitert.
  • Eine knappe Hintergrundgeschichte hätte geholfen. Hatte das Buch eine?
  • Die letzten 30 Minuten bestanden aus bedeutungslosem Nonsense (wie dem exzessiven Einsatz von animierten Bildern, unnötiger Gewalt, Kindern, die ohne erkennbaren Grund durch die Luft schweben und noch vielem mehr)

Eine ernsthafte Sorge

Die Sorge steht in Verbindung mit „ES“ und anderen Filmen wie zum Beispiel „Kick Ass“. Ich finde es akzeptabel, dass Autoren, die tiefe psychologische Phantasieren haben, diese auch niederschreiben. Aber ich habe ein Problem damit, zu akzeptieren, dass Film- und Fernsehproduzenten diese Phantasien Kindern und Teenagern zuschieben und diese für sich durchleben lassen. In „ES“ wird etwa die 15-jährige Sophia Lillis sexualisiert, während die Jungen (die meisten sind erst 14) in Szenen sexuellen Erwachens und blutiger Gewalt verwickelt werden. Die meisten Dialoge kommen nicht ohne Kraftausdrücke aus. Für seine Gewalt- und Horror, die blutigen Bilder und seine Sprache ist der Film mit der FSK 16 belegt.

Die jugendlichen Darsteller und ihre Eltern haben vermutlich kein Problem damit, dass sie für ein erwachsenes Publikum spielen, zumal der Film ihnen zu Prominenz und Geld verhelfen sollte. Und vielleicht stellen Filmemacher durch ihre kreative Produktion und Post-Produktion ja auch sicher, dass die Teenager nicht komplett in das finale Produkt involviert sind. Trotzdem bleibt ein bitterer Beigeschmack an dem Umstand, dass Kinder in einem als nicht jugendfrei bewerteten Film Erwachsenenphantasien ausspielen müssen. Oder bin es nur ich, der zu viel darüber nachdenkt?

Apropos Kohärenz

Dieses Review hat ein wenig seinen Rahmen verlassen, denn ich dachte mir, ich baue ihn einfach genauso „brillant“ auf wie „ES“.

Der Film wird ein Kassenerfolg werden und ohne Frage noch tolle Reviews bekommen. Mich überzeugt dieser anmaßende Film aber trotzdem nicht.

Quelle: YouTube

Kathir Sid Vel verbrachte seine ersten drei Lebensjahre im südindischen Dschungel. Von da aus zog er in eine Kleinstadt, wo auch heute noch Menschen sich gegenseitig ihre Fragen stellen, statt diese zu googlen. Sein Kindheitstraum verwirklichte sich mit seinem Eintritt in die Werbebranche, wo er hinter den Kulissen mit vielen großen Namen Bollywoods zusammenarbeitete. Um dem unruhigen Leben zu entkommen, zog Sid ins schöne Schottland, wo er Firmen dabei hilft, digitale Technologien für sich zu nutzen. Seine Leidenschaft gilt der Diskussion von Filmen, Technologien und dem modernen Leben.

Titelbild: © Warner Bros. Pictures