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Genre-Experimente: Hugh Cook

Hugh Cook

Hugh Cooks Chronicles of an Age of Darkness ist ein zehnbändiger Fantasy-Zyklus, der mit literarischem Einfallsreichtum und experimentellen Techniken gegen die klassischen Genre-Grenzen anrennt, diese durchbricht und weit hinter sich lässt. Neben einer vielfältigen, abgedrehten Welt und der präzise-schwarzhumorigen Wiedergabe menschlicher Realitäten drückt sich die Experimentierfreudigkeit des Autors vor allem in einer Vielzahl von Stimmen und Blickwinkeln aus: in seinem von Band zu Band wechselnden Schreibstil sowie der Interkonnektivität der Bände, die separate Geschichten erzählen, sich dabei jedoch ständig begegnen, beeinflussen und überschneiden.

Ein Gastbeitrag von Dennis Mombauer.


Fantasy – zumindest immersive, d. h. sich komplett in einer Sekundärwelt abspielende – ist konträr zur vielleicht naheliegenden Intuition ein konservatives Genre. Eine von Null aufgebaute Welt, fremde Kulturen und Magie würden alle nur denkbaren Fern- und Höhenflüge der Vorstellungskraft zulassen, doch die Mehrheit der Fantasy-AutorInnen fällt auf dieselben Konventionen zurück, die Mitte des letzten Jahrhunderts von Tolkien und seinen Nachahmern etabliert wurden.
Am Anfang klassischer Fantasy-Geschichten findet sich stets ein sorgfältig zusammengesetztes, oft pseudo-mittelalterliches Setting-Puppenhaus, das vom Bösen bedroht und von Protagonisten gerettet wird, die von ihren AutorInnen aus der gemeinsamen Archetypen-Kiste hervorgekramt werden. Der Plot fährt auf den immergleichen, nicht selten messianischen, nach dem Campbellschen Monomythos gelegten Schienen, an deren Ende die Wiederherstellung des Status quo steht und die Leserschaft sich zufrieden zurücklehnen kann. Allzu häufig ist Fantasy ein »comfort genre« (Williams 2007), das seine Flughöhe aus Tradition unnötig selbst beschränkt und von reaktionären Ressentiments zu Boden gezogen wird.

Goldene Gulags und dunkle Zeitalter

Eine Ausnahme zu dieser Regel ist der britisch-neuseeländische Autor Hugh Cook (1956–2008), der außerhalb einer kleinen Fangemeinde nahezu unbekannt und kommerziell nur mäßig erfolgreich blieb, was bereits auf das Experimentelle seiner Literatur hindeuten könnte.
Sein Hauptwerk sind die »Chronicles of an Age of Darkness«, ein megalomanisch auf 60 Bände angelegter Fantasy-Zyklus, von dem am Ende zehn geschrieben und zwischen 1986 und 1992 veröffentlicht wurden: Und diese zehn Bände feuern mit einem solchen Feuerwerk an literarischem Einfallsreichtum und experimentellen Techniken gegen die Gitter des klassischen Genre-Käfigs an, dass von diesen kaum mehr als Asche und eingebrannte Schatten zurückbleiben.
Die von Cook für seine »Chronicles« erdachte Welt türmt sich als Gebirgsmassiv über jeder Puppenhaus-Fantasy auf, ist mehr Sand- und Baukasten als sorgfältig zusammengesetztes Spielzeug. Einzelne Romane überspannen Jahrzehnte, es werden diverse Kontinente, Inseln und Landstriche bereist, und nahezu alles ist möglich: pseudomagische »Synergetic Improbability«, wandernde Berge, zirkulär aneinandergereihte Teleportationstüren und Arenen mit monströsen Riesennerzen; eine Raumfahrtakademie, deren KI-Leiter weiterhin Piloten ausbildet, obwohl die Raumschiffe nur noch in Illusionstanks existieren; mächtige Bankenkonsortien, wunscherfüllende Maschinenblumen, magische Flaschen im Inneren von magischen Flaschen; geisterhafte Ilpse, die sich beim Stellen von Fragen auflösen, der Totenschädel des Tiefen Südens, Asmen, der Odex, etc. usw. pp.
Eingebunden in die interkosmische, wahrscheinlichkeitsmanipulierende Mega-Zivilisation des Nexus ist der Planet im Zentrum des Settings ein ehemaliger Gefängnis- und Therapiekomplex (der »Golden Gulag«), der vor Jahrtausenden alle Verbindung zum Nexus verlor und in eine teilweise mittelalterliche Postapokalypse zurückfiel. Eine solche Mischung aus Fantasy- und Science-Fiction-Elementen ist nicht neu, und obwohl Cook sie auf eine sehr eigene, oft bizarre Weise umsetzt (und das Außergewöhnliche dabei nicht hervorhebt, sondern nur beiläufig erwähnt), ist sie nicht das, wodurch die Romane dem Mainstream entschwimmen.

Menschliche und nichtmenschliche Realitäten

In Cooks Welt wird das Potenzial nahezu unbegrenzter Möglichkeiten voll ausgeschöpft, und dennoch bleibt sie zugleich bodenständig, realitätsnah in der Psycho- und Physiologie ihrer Bewohner. Menschen (und menschenähnliche Lebensformen) kommen in einer Vielfalt von Farben und Formen vor, von denen Schwarz und Weiß nur der Anfang sind: so existieren zum Beispiel die Inselbewohner von Ebrell mit ihrer roten Haut, die purpurfarbigen Frangoni, die metallisch-goldhäutigen, milchäugigen Einwohner von Ling oder der grünhaarige und –bärtige Slagger Mulps (»two thumbs and three fingers on each hand«; Cook 1988, 83); darüber hinaus gibt es auch eine Vielzahl verschiedener Ethnien, Kasten, Kulturen und Subkulturen:

„As had already been stated, Dog was a member of the Yara, the Unreal underclass of Dalar ken Halvar’s dominant people, the Pang. Dog wanted to join the Free Corps, but membership of that august body was largely restricted to Ebrell Islanders and members of the Chem, the wealthy upper class of Dalar ken Halvar’s Pang.“ (Cook 1992, 46)

Zwischen den diversen Gruppierungen kommt es zu Rassismus, Diskrimination, Pogromen, Zwangsumsiedlungen und manchmal auch Toleranz; so gelten beispielsweise die Inselbewohner von Ebrell auf Untunchilamon als Alkoholiker, Unruhestifter und im Bedarfsfall Sündenböcke, während sie in Dalar ken Halvar zu den einflussreichsten Bevölkerungsgruppen gehören. Diverse Sprachen und Dialekte führen zu Un- oder Missverständnissen, lokale Bräuche sind mannigfaltig, und es gibt unterschiedliche Währungen, Gesetze, Religionen und Traditionen:

„›I demand‹, he repeated, ›to see the ambassador of the Narba Consortium. Don’t you understand? Ambassador!‹ But his captors spoke no Gaelish. Nor did they understand High Churl, City Churl, Field Churl, Ashmarlan, Lorp Talk, Estral, Rovac, Ligin or Ling, which was almost the sum-total of the languages Jon Arabin spoke.“ (Cook 1988, 375)

Klassische Fantasy-Geschöpfe wie Drachen, Minotauren, Dämonen oder Orks (gejagt wegen ihres ölhaltigen Trans und vom Aussterben bedroht) existieren neben Hightech-Maschinen und post-lovecraftianischen Alptraumkreaturen, andere Protagonisten sind noch weit ungewöhnlicher: zum Beispiel Shabble, eine ehemals als Spielzeug gebaute, nahezu unzerstörbare Miniatursonne oder ein riesenhafter Einsiedlerkrebs, bei dem es sich in Wahrheit um eine anorganische, wahrscheinlichkeitsmanipulierende Wesenheit aus dem Herzen des lokalen Sterns handelt.
Cook baut eine farbenprächtige Welt auf, die voll von menschlichen (und nichtmenschlichen) Abgründen ist, alle hellen und dunklen Seiten der menschlichen Natur zur Schau stellt und ihren Protagonisten erbarmungslos entgegensteht. Unterdrückung, Folter, Krankheiten, Hunger, Durst, Alkoholismus, Verrat, Kannibalismus und Wahnsinn sind allgegenwärtig; Armeen auf dem Marsch sind ständig von Unruhen, hemmungsloser Plünderung, Gewaltexzessen und Desertation bedroht; Schiffe von Meutereien, Intrigen, Stürmen und Seeungeheuern; Reisende landen in Kerkern, weil sie kein Bestechungsgeld zahlen können, Krieger verlieren ihre Hände oder mehr (Guest Gulkan verliert in der Mitte seiner über siebenhundertseitigen Geschichte beide Arme und Beine).
Cooks Protagonisten sind meist keine Helden, nicht einmal Antihelden; sie sind Schurken und Herumtreiber, Egoisten auf der Suche nach dem eigenen Vorteil, denen sich oft selbstverursachte Schwierigkeiten in den Weg stellen, die an ihrer eigenen Gier zugrunde gehen oder mit ihrem skrupellosen Handeln große Erfolge feiern – und Cook versetzt den Leser in diese Figuren hinein, ohne dabei Partei für (oder gegen) sie zu ergreifen.

Ein Erzähler mit vielen Zungen …

Eine vielfältige, oft abgedrehte Welt und menschliche Realitäten sind für sich noch nicht experimentell, auch wenn sie an vielen Stellen mit den klassischen Konventionen des Fantasy-Genres brechen – Mixturen aus SciFi und Fantasy gibt es zuhauf, gnadenloser Mittelalter-Realismus hat spätestens mit »Game of Thrones« (wenn auch deutlich nach Cook) den Mainstream erreicht.
Es sind vor allem zwei Eigentümlichkeiten, welche die »Chronicles«-Reihe hervorheben und vielleicht nirgendwo sonst in vergleichbarer Form zu finden sind: Einerseits Cooks in jedem Band wechselnder Schreibstil, der stets eine gewisse Distanz wahrt und dadurch der Erzählung eine (oder mehrere) zusätzliche Ebene(n) verleiht; und andererseits die Tatsache, dass die Romane allesamt abgeschlossene Geschichten erzählen, sich dabei jedoch ständig überschneiden, kreuzen und dieselben Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.
Zuerst zu Cooks Schreibstil, der ihn zu einem allwissenden, ständig kommentierenden Erzähler macht, der sich in Exkursen (vergleichbar Moers’ Mythenmetzschen Abschweifungen) ergeht und »show, don’t tell«-Regeln mit Verachtung straft:

„[Gouda Muck] was, quite possibly, the only atheist in the city of Cam. Most citizens enjoyed the practice of religion – indeed, for many devout souls, its consolations were all that made life worth living. But Gouda Muck was born to be a dissident. He refused to believe in the demon Hagon, far less to worship that formidable eater of souls.
He also avoided those sacred religious duties usually accepted even by unbelievers, viz:
patronizing the temple casinos;
copulating with the temple prostitutes;
playing the temple numbers game;
going to the temple cockfights;
participating in the human sacrifices.
His main objection to all the above activities was that they cost an exorbitant amount of money.“(Cook 1988, 58–59)

Cook nimmt die typischen Genre-Elemente – der junge Held, der in die Welt aufbricht, die Schlachten, die Prophezeiungen, die uralten Magier – und konfrontiert sie mit den psychologischen Mechanismen und dunklen Stellen, die üblicherweise ausgespart werden. Der Held geht in die Welt und kommt zurück, ohne etwas gelernt zu haben; der rechtmäßige Erbe rückt aus, um seinen Thron zu erobern und wird auf dem Weg dorthin gebrochen und traumatisiert; der Revolutionär stellt fest, dass die Geschichte sich nicht um ihn dreht.
Klischees und Konventionen werden dekonstruiert, ohne dass die Geschichte dabei ins Stocken gerät, und Cook beobachtet und kommentiert dies alles aus einer zurückgenommenen Beobachterposition, die schwarzen Humor und trockenes Understatement kombiniert:

„Another vessel was connected to the Gol-sa-danjerk by grappling hooks. Copious quantities of blood on the deck suggested that the connection had not been entirely welcome. Indeed, Drake observed that most of the crew had become corpses.“ (Cook 1988, 82)

Ein bemerkenswertes Element ist dabei die Tatsache, dass die Sprache sich zusammen mit dem Erzähler in jedem Band ändert und fast als eigener Charakter mit Idiosynkrasien und einer Vielzahl von Eigenarten auftritt. Was im ersten Band fast noch als Stimme eines traditionellen Fantasy-Autoren durchgehen könnte, ist im fünften Band der zynische Kommentator einer pikaresken Geschichte; in Band 3 wird ein in der Fantasy eher seltener weiblicher Blickwinkel eingenommen, nach Mutmaßung des Autors auch einer der Gründe für das kommerzielle Scheitern der Reihe. (Cook 2005)
Der sechste Band besteht aus den Aufzeichnungen eines Insassen der Dromdanjerie, der psychiatrischen Anstalt der Insel Untunchilamon, die à la House of Leaves in verschiedene Meta-Ebenen verpackt sind: So wurden die Aufzeichnungen erst von den »redactors of Odrum« mit enormen Mengen (»a full two million words«, Cook 1990, 5) an Erläuterungen und Einfügungen versehen, die dann ihrerseits von einer weiteren Instanz herausgekürzt wurden, so dass nur die Stimmen einiger prominenter Bearbeiter zurückblieben (wie das Vorwort zum Vorwort erklärt).
Der siebte Band besteht aus dem tagebuchartigen Geschreibsel desselben Insassen, der nun von seinem Wahnsinn geheilt scheint und auf die Kommentarebenen verzichtet; Band 8 orientiert sich thematisch an nordischen Sagas und findet vollständig bei Nacht statt, Band 9 verliert sich in technischen Ausschweifungen zum Nexus und (pseudo)wissenschaftlichen Erläuterungen.
Die meisten dieser Bände wären allein Grund genug, Cooks Werk für experimentell zu erklären, doch jeder von ihnen stellt nur eine der zehn Facetten von Innovation und Originalität dar, die sich als Gesamtwerk zu einem farbenprächtigen Kaleidoskop zusammensetzen.

… und ein Erzähler mit vielen Augen

Das andere große Experiment der »Chronicles« ist die Tatsache, dass zwar jeder Band eine eigene Geschichte erzählt, seine eigenen Protagonisten und Schauplätze hat, aber dennoch mit den anderen Geschichten verknüpft ist und ständig Schnittstellen aufweist.
So wird beispielsweise der zentrale Protagonist des zehnten Bandes bereits auf der ersten Seite des ersten Buches eingeführt und taucht in einer Vielzahl weiterer Bände auf, teilweise nur als kurze Begegnung, teilweise als scheinbarer Deus ex machina oder Antagonist. Ein häufig zitiertes Beispiel ist eine Szene aus The Walrus and the Warwolf, in der Drake Douay in die Folterkammer des lokalen Herrschers Watashi geführt wird:

„Watashi’s private torture chamber was a soundproof room containing a narrow wooden bench, which bore an ominous number of russet stains, and many ugly implements of iron. Drake did his thinking – and fast. Clearly posing as an innocent peddlar was not going to save him.“ (Cook 1988, 352)

Dieselbe Szene wird im nächsten Buch aus der Perspektive von Watashi als psychologischer Trick entlarvt:

„[Drake] was gagged and taken to an abandoned store room. Over the last three days, this had been converted into a horror house. Many ugly implements of iron had been gathered together; a torture bench had been installed; and Jarl had slaughtered a chicken in the room to make sure it was suitably blood-bespattered.“ (Cook 1989, 303)

Die Szene ist ein Element von vielen, und mehr noch als direkte Begegnungen sorgen zahlreiche Schilderungen und Berichte von Ereignissen dafür, dass die zehn Bände zusammengenommen an eine trashigere Version von Rashomon oder eine ausgedehntere und komplexere Vorwegnahme von Filmen wie Babel oder 21 Grams erinnern. Informationen verbreiten sich in unkontrollierbarer Weise, und die Ereignisse des einen Romans werden zu den verzerrten Gerüchten und Legenden des nächsten und übernächsten; durch geographische Entfernungen und unzureichende Transportmittel erreichen Nachrichten erst mit enormer Verspätung andere Orte, und es gibt kaum jemanden, der nicht ständig zu seinem eigenen Vorteil lügt.
Immer wieder spielen die Protagonisten anderer Bände Nebenrollen, werden in Berichten erwähnt oder setzen im Hintergrund Ereignisse in Gang, die aus der jeweiligen Perspektive wie unveränderliches Schicksal erscheinen, in ihrer eigenen Geschichte wiederum aber ganz normale Handlungen sind. Konflikte entstehen nicht daraus, dass einige Charaktere gut und andere böse sind, sie entstehen aus widerstreitenden Motivationen, unzureichenden Informationen und oft auch purem Zufall.

Begrenzungen und überschrittene Grenzen

Es wäre noch Vieles zu Hugh Cook zu sagen, zu seiner eng mit den Romanen verbundenen Biografie, seinen Kurzgeschichten, seiner durchgedrehten Homepage (leider nur noch über Wayback Machine o. ä. abrufbar), seinen späteren Romanen wie zum Beispiel To Find and Wake the Dreamer oder auch nur zu den Titeln seiner »Chronicles«-Bände, die vom klassischen (The Wizards and the Warriors) über das komische (The Walrus and the Warwolf) bis zum exotischen (The Wishstone and the Wonderworkers) reichen – doch Zeit und Platz sind begrenzt, und deshalb muss als Fazit genügen, dass er mit seinen Romanen die Reichweite des Genres ausgelotet, die Grenzen weit überschritten und die Experimente gewagt hat, die gerade die klassische Fantasy so dringend nötig hat.

Bibliografie:

Cook, Hugh (1988): The Walrus and the Warwolf. London: Corgi Books
Cook, Hugh (1989): The Wicked and the Witless. London: Corgi Books.
Cook, Hugh (1990): The Wishstone and the Wonderworkers. London: Corgi Books..
Cook, Hugh (1992): The Worshippers and the Way. London: Corgi Books.
Cook, Hugh (2005): http://zenvirus.com/hugh-cook/bibliography-novels.html (abgerufen über Wayback Machine; Stand 22.07.2012)
Willams, Tad (2007): Interview. http://fantasyhotlist.blogspot.de/2007/02/interview-with-tad-williams_15.html (Stand 28.11.2013)


Autorenfoto Mombauer

Dennis Mombauer, Jahrgang 1984, wuchs »am Rhein« auf und zog studienbedingt nach Köln, wo er heute lebt und arbeitet. Er schreibt Kurzgeschichten, Romane und Flash Fiction und ist Mitherausgeber von »Die Novelle – Zeitschrift für Experimentelles« (http://dienovelle.blogspot.de/). Dort Beiträge zu experimenteller Genre-Literatur und eigene experimentelle Texte. Diverse Veröffentlichungen in englisch- und deutschsprachigen Zeitschriften und Anthologien.

2 Kommentare

  1. Nicht jeder Autor empfindet die Herausforderungen an sein eigenes Gedächtnis beim Schreiben als positiv genug, um sich auf solche Verknüpfungen einzulassen, bzw., schlimmer noch, dass nicht jeder Verleger, sollte er es denn selbst verstehen, dann ausreichend vielen potentiellen Käufern so viel Verstandeslust zutraut. Sonst gäbe es vielleicht mehr solcher aufwändigen Werke.

  2. „[…] die Mehrheit der Fantasy-AutorInnen fällt auf dieselben Konventionen zurück, die Mitte des letzten Jahrhunderts von Tolkien und seinen Nachahmern etabliert wurden.“
    Fragt sich, wo dann noch die „Fantasy“ ist… :-/

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