Monate: Mai 2017

Von Amateur zu Amateur. DIY-Kult-Filmemacher Dirk Oetelshoven und Jens Barlag im Interview

„Anarchie war immer eine der Urtriebfedern des Films“ – zumindest aber ist sie es für den No-Budget-DIY-Epos Amateure. Den Film drehte Dirk Oetelshoeven, als die fetten Jahre vorbei waren, in Ko-Regie mit Jens Barlag. Warum sie dies taten, wie der Film sich im anarchischen Kino verortt und warum ausgerechnet Robbie Williams mitspielt, erzählten sie im Interview.

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Film, Interviews, Titel
The Haus Titel

THE HAUS – Wilde Kunst. Bleib(t) wild.

von Lukas Lehning

Wie bringt man Kunst von der Straße, den Wänden der U-Bahnen und jeglichen anderen öffentlichen Flächen, in ein Museum, ohne dass sie ihre Wirkung verliert. Gar nicht. Das tut man nicht, das ist zum Scheitern verurteilt. Und überhaupt, wer hat gesagt, dass das, was in den Augen vieler Passant*innen eher Vandalismus ist, nun Kunst heißen soll?

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Kunst, Rezensionen

Zwischen Experiment, Soundtrack und Avantgarde. Ein Gespräch mit Midori „MimiCof“ Hirano

Wer ist Midori Hirano? Bereit seit ihren ersten Veröffentlichungen spannt die Musik der Japanerin einen Bogen zwischen Klassik und Ambient, und wirft insbesondere auch eine aufmerksame künstlerische Perspektive auf deutsche Erscheinungen der Musikgeschichte. Ihre Musik stellt nachdrücklich fest, dass diese sich nicht nur, wie allgemein angenommen, über Stilbrüche verstehen lassen, sondern auch als rückgekoppelte, geschlossene Kunst funktionieren. Unter ihrem Pseudonym MimiCof entlädt sie die...

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Artikel, Interviews, Musik

„Hört erst mal auf zu jammern!“ – die Schizophrenie einer Generation

Seit einiger Zeit verwirren mediale Stimmen die Menschen einer Generation. Vom Selfie-Journalismus, dem Wir und dem Ich. Eine subjektive Beobachtung.

Um zu einer Generation zu gehören, muss du nichts tun, außer geboren worden zu sein. Denn ein*e jede*r wird aufgrund seines*ihres Geburtsjahrs einer Gruppe innerhalb der Gesellschaft zugeordnet. So ist eine*r jede*r, der*die ungefähr zwischen 1980 und 1999 – so der*die Soziolog*in will – unfreiwillig...

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Artikel, Kultur
Sieben Minuten nach Mitternacht

Die Angst vor Kontrollverlust – Interview mit Patrick Ness

In dem Fantasydrama "Sieben Minuten nach Mitternacht" wird ein Junge namens Connor regelmäßig von einem Monster besucht, das ihm Geschichten erzählt, die ihm helfen mit der schwierigen Situation umzugehen, in der er sich befindet: Seine Mutter liegt im Sterben. Der Kinofilm basiert auf dem gleichnamigen Buch. Wir hatten die Chance, mit dem Autor dieses Buches, der gleichzeitig auch das Drehbuch für den Film geschrieben...

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Artikel, Film, Interviews