Interviews, Kunst
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All You Can Interview° mit Iven Einszehn

iven_einszehn

Iven Einszehn lebt als Autor und Künstler in Hamburg und entzieht sich den branchenüblichen Schubladen. Er bedient alle und sich an allen Ausdrucksmöglichkeiten, außer Tanzen natürlich. Dabei renoviert er regelmäßig alle angewendeten Handwerke, bringt sie ordentlich durcheinander und gelangt so zu neuen Techniken. Einszehn selbst verkürzt sein grenzenloses Schaffen auf ALL YOU CAN ART. Er ist ein neurotischer Satiriker, der mit dem Begriff Dreistist besser erklärt wäre, weil den die Polizei nicht kapiert.

Die Fragen stellt Daniel Ableev.


Als diplomierter Tausendsassa verfolgst du eine klare „Was muss, das muss, und müssen muss alles“-Linie – gibt es Kunst, die du nicht machen würdest? Welche zu machende Kunst steht hingegen noch aus?

Typische Frauenkunst werde ich auf keinen Fall machen! Man erkennt typische Frauenkunst am Unfertigen, schlecht Durchdachten, frei von Kontext, so ungefähres Zeug, dafür irgendwas mit Gefühl, worauf ganz viel abgelabert wird, in den Floskeln Ja, stimmt / find ich auch / hier rechts, auch schön, denn in dieser Kunst stimmt immer alles, weil sie sich einer Kunstbetrachtung entzieht, indem sie sich in Kunsttratsch wälzt.
Typische Frauenkunst würde ich gerne mal machen. Mich befreien vom Vollständigkeitsdrang, den Übertreibungen, der inhaltlichen Pedanterie, mich erfreuen am Unfertigen, Zufriedensein mit geistig angerissenen Inhalten, die komplizierten Kontexte, die einen wochenlang martern, einfach mal weglassen, mich auf das konzentrieren, weshalb ich in Therapie bin: Gefühle. Dazu ganz viel Blasentee. Vielleicht entwickel ich mich sogar weiter und filze meine Ängste.

Was ist das Gegenteil von Kunst? Doch nicht etwa Wissenchaft, Religionswissenchaft und/oder Larvung de Fiemyng [03:15]?

Religion und Wissenschaft sind bereits ihrer von und zu Gegenteile, die brauchen keine dritte Kraft, um sie fertigzumachen. gegenTeile von Kunst werden in Kühlschränken verbaut. Deshalb bewahrt man darin Lebensmittel auf, bei denen man die Illusion hat, sie irgendwann mal zu essen. Nutzt man den Kühlschrank zur Aufbewahrung von Bier, erlebt man eine umgekehrte Illusion: Es ist nie genug davon da.
Gegenteile von Kunst werden auch bei IKEA angeboten. Da heißen sie plötzlich Wandbild. Als wäre 1. ein IKEA-Kunde so dämlich, ein Bild zuhause in den Backofen zu legen, wenn es einfach nur Bild heißt, sodass er 2. per Bezeichnung darüber belehrt werden muss, dass ein Bild ein Ding ist, das man an die Wand hängt, eben ein Wandbild. (Klar, man könnte behaupten, was IKEA da treibt, wäre irgendwie Kunst – ich befürchte allerdings, es ist pure Religion. Ich befürchte außerdem, dass IKEA längst als Partei in den Startlöchern steht und von den ostdeutschen Spanplatten in den Bundestag gewählt wird.)

Ist Kunst, die viel Geld einbringt, automatisch besser als diejenige mit geringem €rtrag? Ich kenne zum Beispiel jemanden, nennen wir ihn sauhalber Jens-Farbian Marder, der 2006 von seinem Verlag eine Abrechnung über Euro 3,07 bekommen hat. Sollte ich den Kontakt zu diesem Schwein unverzüglich abbrechen?

Man braucht sich nicht schämen, berühmte Leute zu kennen, Vorsicht ist aber immer geboten: Behaupte, Du hättest sein Buch gekauft. Weil Du es nicht vorlegen kannst, hast Du es gerade verliehen. Solltest Du sein Buch tatsächlich gekauft haben, hämmer es rechtzeig in den Schredder, sonst klirrt der ungefragt seinen Scheißnamen mit irgendeiner hochnotpeinlichen persönlichen Bemerkung, was für ein toller Kerl Du bist, da rein. Mit diesem Vorwurf musst Du dann für immer leben. Auch Verbrennen hilft dann nicht mehr. Außerdem solltest Du ihn immer an den Kühlschrank lassen, wenn er eh schon bei dir wohnt.
Eine enge Freundin hat seit Jahrzehnten Bücher einem Hamburger Verlag in immer neuen Auflagen im Programm. Sie hat nie auch nur einen Pfennig dafür bekommen. Bücher verkaufen sich nicht nur schlecht, Verlage bescheißen auch heftig. Kaum ein Autor traut sich, drüber zu reden, alle Pisser und Schisser fürchten, die Türen hinter sich zuzuschlagen. Ich eifere meiner Freundin nach. Meine letzten Verlagsabrechnungen betrugen € 0,50 & € 2,34. Bei einem dritten Verlag hab ich tatsächlich seit Jahren stolze 17EuroirgendwasKomma50 offen. Die zahlen aber erst ab 50 Euro aus. Ich hoffe, dazu kommt es nie, denn würde ich diese Barriere überschreiten, würde alle Reputation, die ich mir mühsam blabla usw. usf.

Präzision ist das (l)A(ch) und (l)O(ch): Wenn jemand hinkt, bietet es sich an, ihm in sein Fortbewegungsapparatloch zu scheißen. Wenn jemand vergesslich ist oder Gasbein mit Flimmergau verwechselt oder ein elendes Arschloch ist oder eine komische Augenbraue aufweist oder oder oder – immer ist ein passendes Loch zur Stelle, das fachmännisch gefüllt gehört. Nenne ein paar satirische Meisterleistungen, die dich beeinflusst haben.

Aktuell beeinflussen mich eigene:
„Wenn mein fetter Nachbar beim Arzt eine Urinprobe abgibt, nehmen die das im Labor zum Frittieren.“
„Erdogan wird es nie zulassen, dass die EU der Türkei beitritt.“
Über allem aber thront der Titanic-Titel: „Schlimmer Verdacht: War Hitler Antisemit?“
Unübertroffen ist und bleibt Andi Warhol, der einer Interviewerin über den Mund gefahren ist:
„Herr Warhol, würden sie sagen, die Pop-Art ist -“
„Nein!“

Als Satiriker machst du auch vor derbstem Unfug nicht halt – erinnerst du dich noch an deinen allerersten erfolgreichen Lochschiss?

Ein Holzkreuz im Alter von acht Jahren mit dem Namen der pummeligen Silke aus dem dritten Stock. Frau Wiedermann hatte vor der Haustür Stiefmütterchen gepflanzt. So ungeschickt arrangiert, das sah aus wie ein Kindergrab. Das war zugleich mein erster Skandal. Ich hab in dem Alter natürlich nicht kapiert, was für eine großartige Sache so ein Skandal ist, ich dachte, es ginge im Leben um diese andere großartige Sache, die mich täglich stundenlang beschäftigte. Ich dachte, es geht um Sex.

Wie viel Selbstbewusstsein sollte ein guter Künstler mindestens mitbringen? Wie viel höchstens?

Alles unter 17 cm wäre lächerlich, sagen wir also 18. Überwiegt das Selbstbewusstsein die Zweifel, ist man lediglich größenwahnsinnig. Dann sollte mans lassen.

Wo siehst du dich in vünv Jahren?

Der Maschsee in Hannover wird zugeschüttet, damit am gerade fertiggestellten Anbau am Sprengel-Museum ein Anbau angebaut werden kann, in dem ich wohne. Endlich genügend Platz zum Arbeiten an einem Ort, der mich bedingungslos liebt und mich schonungslos aussaugt. Das Museum wird umbenannt in Halle der bANALität, Kulturschrauben organisieren daraufhin tagelange Massenproteste, bei denen versehentlich das Alte Rathaus in Flammen aufgeht, glücklicherweise aber auch die Oper. Ich erhalte Asyl in der Kestner-Gesellschaft.

Sitzt das deutsche Fleisch noch locker, oder müssen wir uns Sorgen machen?

Schöne Frage. Wer sich keine Sorgen macht, hat zu wenig Zeit oder falsche Freunde.

Was bringt dich in unserer heutigen Gesellschaft zum Kotzen, was auf die Palme?

Die Google-Blödheit: die Unfähigkeit, Richtiges von Falschem zu unterscheiden.
Meine Nachbarn, die sich nur für Scheiße interessieren. Die haben mittlerweile sechs Kacken-verboten-Schilder ans Haus geklebt. Und zwar auf einer Höhe, wo es die Hunde besonders gut lesen können.
Dass Kneipenwirte alles in den gemischtrassigen Müll werfen.

Warum haben eigentlich die meisten Künstler so dürre Ärmchen? Weil sie keine Zeit für Pump einplanen. (Dumme Frage.)

Ist das so? Gegenfrage: Angeblich sind unter Künstlern so viele Schwule, wieso ist mir nie einer begegnet, obwohl ich sofort was mit ihm anzufangen wüsste, falls seine Fresse dafür taugt?

Welchem Künstler würdest du ungern auf der Straße begegnen?

Anders geantwortet: Ich habe mal in einem Verlagsvertrag den Passus installiert, dass Vito von Eichborn niemals in diesem Verlag tätig werden darf. Ich hab den Schleimer nämlich in einem anderen Verlagszusammenhang kennenlernen müssen, davon hab ich mich nie erholt, mir ist heut noch schlecht. (Strafrechtlich irrelevante Benefizbeleidigung.)

Verzeihst du mir noch einmal meine pathologische Wortspielsucht und ihre zuweilen brüllend blöden Auswüchse (vgl. übernächste Frage)?

Jadesto.

Und was ist mit der oftmals sparsam bemessenen Bildwiederholfrequenz von CCTV-Kameras: Lässt sich diese als Erklärung dafür heranziehen, dass die Dinger hauptsächlich Ungeheuerliches bis Perverses einfangen?

Immerhin hat das mit Licht zu tun. Wie kommt das eigentlich, dass ein Photon einer Supernovaexplosion vier Milliarden Jahre unterwegs ist, sodass wir uns diese Supernovaexplosion heute ganz weit nach früh angucken können, aber das Photon aus der Schreibtischlampe nimmt sich nicht einmal ein paar Sekunden Zeit oder fünf Minuten?: Das Licht geht sofort aus, sobald ich die Lampe ausschalte, ist augenblicklich pfutsch. Sollte das Photon aus der Schreibtischlampe nicht für einige Milliarden Jahre Helligkeit sorgen? Überhaupt: Wenn Photonen ferner Sterne Milliarden Jahre überdauern, sollten die Milliarden Photonen von Milliarden Sternen, die Milliarden Jahre durchs Universum schwirren, das Universum nicht klirrendhell erleuchten? Woher stammt die Dunkelheit?
Jetzt geht’s mir etwas besser. Glaube ich.

Hat Jam Bonermum alles richtig gemacht?

Selbstverständlich habe ich das richtiggemacht. Das Ziegenfickergedicht war zwar bloß großer Klamauk, hat aber deshalb oder gerade deswegen funktioniert, weil es viel zu lang war. Ursprünglich wollte ich wochenlang nachlegen und weitermachen, bis Erdogan der Bundesrepublik den Krieg erklärt: Ich hör sein eierloses Quiekstimmchen so gern, wenn der sich aufregt. Ich stell mir dann immer seine Frau vor, die den Typen drüberlassen muss. Brrr. Solche Bilder sind zwar voll ekelhaft, aber dafür lebe ich. Die ZDF-Diktatoren haben mir dazwischengefunkt. Es berührt mich nicht, denn ich zahle eh keine GEZ.

Bisher unangesprochen gebliebener Bonus-Elefant: Ich erinnere mich, dass du mal auf eine Lebenslauf-Parodie von mir mit verstörender Unhöflichkeit reagiert hast – magst du dazu was sagen?

Ich erinnere mich nicht. Es gibt aber nicht viel, was in Frage kommt. Ich nehme an, du hast dich an einem antisemitischen und/oder homophoben Fauxpas versucht, dem es an sprachakrobatischem Hedder mangelte. Wenn so etwas schiefgehen soll, muss man das prima anlegen. Kurzgesagt: Der Knoten darf nicht aufgehen.

Und hier noch ein kleines Walkthrough durch deinen witzigen wie inspirierenden Gedichtband „Es geht auch ohne Elke Elke“ (2015) feat. Elke, Karlstadt Lagerfail, Dachschaden, Rücksichtsnahmesenf u. a.:

Mein Wellensittich nickt selbst die neue Dream Theater durch. // Wer ist Du denn? // Menschen stelle ich mir grundsätzlich ins Wohnzimmer (Möbel Günter). // Zuckerrüben sind sehr intelligent, ihre Haare allerdings das Letzte. // Vollständig deviante Kinder im Raubmaulkostüm. // Wofür steht ELKE? // „Wir sind Inge-borrow (vgl. WC-Würfel) – Widerstand ist zweckloch.“ // Nazihai ist politisch inkorrekt, es müsste „Niezhau“ heißen. // Furnier-Transformation an Marianne auf To-do-Liste gesetzt. // Wer ist denn bitte KARLSTADT? // Man nehme zwei Bürger und stecke sie so lange aufeinander, bis Reim entsteht. // Positivschinken + Negativwurst = Neutralflaisch. // BILD Dir Deine bizarre Achselhöhle! // Anderen den selbstgebastelten Spiegel (aus alten Großhirnrinden) vorhalten. // Aussehen – die schönste Nebelmaschine der Welt. // Nachbarn zwecks Saft einladen. // Schmetterlinge sind tabu, dachte ich. // Staubsauger saugen nicht nur Nagellack ganz gut. // Wenn „zement“ eine Verbform ist, wie lautet dann die dazugehörige einsame Mutter? //

(Ich bekenne aus tiefer Überzeugung: Wenn man sich drei Exemplare der gehirngeschredderten Gedichte kauft, ist man voll auf deiner Wellenlänge. Und auf meiner ganz besonders.)


Beitragsbild: Pressefoto Iven Einszehn

23 Kommentare

  1. Ich verlose ein entwertetes – also handsigniertes – Exemplar von „Es geht auch ohne Elke, Elke“ für den fiesesten Kommentar. Ich bitte nun förmlichst heran an die Tasten: Schreibt dieses Portal auf Facebook-Niveau herunter!

    • Gregor van Dülmen sagt

      Eine Frage: Zählt als „fies“ bereits ein aufklärender Kommentar darüber, dass ich meine nicht unerhebliche Macht als Seiten-Administrator genutzt habe, um Rechtschreibfehler und umgangssprachliche Formulierungen in deinem Ausgangskommentar zu korrigieren? Wir sind hier etwas penibler als dieses Startup von Herrn Zuckerberg. Falls ja, schick ich dir einfach meine Anschrift für das Buch per Mail, ja?

      • „Ich meine Macht genutzt zu haben“ – und das von einem Sprach-Nazi. Gegen Rechtschreibkorrekturen habe ich gar nichts, gegen Eingriffe in meine Sprache schon. Mir ist vollkommen bewusst, wie sehr sich mancher an mancher Hingerotztheit stört.

        Ich betrachte Umgangssprache eben nicht allein als Diskriminierungsstandart zur Abgrenzung schöngeistiger Formulierugen. Ich setze sie ein als Reinform des genauen Ausdrucks und ggf. Inhalts: Wenn ich jemandem in die Fresse ficke, habe ich keinen Geschlechtsverkehr!

        Fieses konnte ich in deinem Kommentar gar nicht entdecken, aber ein paar Sympathiepunkte hast Du dir verdient. Und dafür gibts auch ein Buch, ein paar Postkarten und ein Poster.

        (Admin: Semikola nachtragen;)

        • Bowls Götzke sagt

          Ich bin verwirrt… in Gregors wirklich schönem Beitrag konntest du nun „fies“ GAR NICHT entdecken, er gewinnt aber sogar DESWEGEN?!

          Die Auflage deines Gewinnspiels scheint (lediglich) zu sein, dass man Franz Blödelmann NICHT „fies“ behandelt.

          Bescheuertes Regelwerk.

        • Gregor van Dülmen sagt

          Ich verstehe nicht genau, worauf das vermeintliche Zitat „Ich meine Macht genutzt zu haben“ rekurriert, freue mich jedoch, dass wir darin übereinkommen, dass nachträglich korrigierte Kommentare die Welt verschönern. Langsam nähern wir uns hier einem druckreifen Dialog.

        • Gregor van Dülmen sagt

          Also ich bin mir eigentlich sicher, dass ich das mit den Tasten nicht geändert habe. Aber ich freue mich, mich im Wettbewerb durchgesetzt zu haben – genauso über das Wohlwollen aus dem erfolglosen Teilnehmerkreis.

        • Bowls Götzke sagt

          >> Du verwechselst schwulst mit druckreif. Du hast gar nichts verstanden! < Der/Die Schwulst wird als Substantiv immer groß geschrieben und kann mit einem Adjektiv wie ‚druckreif‘ nur dann verglichen werden, wenn man begriffen hat wie. Die Vorsilbe ‚ver‘ deutet in der Regel auf etwas ‚Ver‘-drehtes hin („falsch“). Insofern ist ‚ver’stehen etymologisch die Missdeutung eines Sachverhalts in ‚Ver’b-form. Vielleicht glaubst du ja auch, dass das Wort ’schwulst‘ die zweite Person Singular von ’schwulen‘ sei, was dann wohl ein ‚Ver’b sein müsste. Selbst dann kannst du Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, denn was würde wohl der genderisierte Homosexuelle dazu sagen? Er würde sagen: Gay Lives Matter.

          Ergo: Du hast gar nichts begriffen und alles verstanden.

          Krieg ich jetzt endlich auch mein verfluchtes Gewinnexemplar????

          • was ich Klein schreibe, wird nicht gRoß geschrieben.
            immern lässt sich mein Sprachgebrauch schon gar nicht.

            Immerhin: wenn meine adjektiven Wortfindungen einen smart aleck entlarven, habe ich ein Buch gewonnen. Ich schicke mir sofort drei Stück zu.

          • Bowls Götzke sagt

            Keine Sorge. Gibt’s bald als Ebook. Abgesehen davon muss ich dir jedoch sagen – so von Schriftsteller zu Schriftstellar -, dass mich der Kommentar >> Wenn Du versprichst, dass ich dein Buch nie anfassen muss, schicke ich dir meins. >> intellektuell unterfordert. Bei solchen Kindergartendissereien befindest du dich mit Schwanz Döhnermann allerdings in bester Gesellschaft. Mit anderen Worten: Schick mir dein Buch lieber auf keinen Fall zu, selbst wenn du mein Buch (https://www.amazon.de/Tridiversum-HowtocrippletripleD-Matthias-Hockmann/dp/3942006197) nie anfassen musst!

  2. Bowls Götzke sagt

    Man muss wohl studiert haben, um zu begreifen, was Jan Böhmermann in diesem Po-Enten-Wortschatz-Buffet zu suchen hat! Es gibt da einen Unterschied zwischen (a) Personen, die lustig sind und (b) Personen, die sich lustig finden. (b)öhmermann – seit Schmähgewicht auf RTL3-Denksport runtergehungert – findet seine Seele nun bei der Federal Reserve Bank of New York wieder. Dort werden Reputationen, Interviews und Zertifikate an Geldhuren herausgegeben, die von Po-Esie nichts wissen aber meinen, unserer Wirtschaft der Ignoranz/Stupidität/Unmenschlichkeit ein Denkmal setzen zu müssen.
    Schwanz Döhnermann hat die Aufmerksamkeit nicht verdient, die ihm hier kredenzt wurde! Ich beschäme dich, über ihn gesprochen zu haben, denn:

    Es geht auch ohne Jan, Iven!!!

    (entwertetes Exemplar bitte an: Mat²hias Hockman² / Berliner Straße 102 / 51063 Köln OT Mülheim)

    • Da hält sich aber jemand für klug. Womit das kleine Missverständnis geklärt wäre: Der Preis ist nicht für Entblödung ausgelobt. Das mach ich beizeiten, sobald ich mir ein facebook-Konto zulege.

      • Bowls Götzke sagt

        Ach… ich dachte, wer „den fiesesten Kommentar“ sucht, hat nichts gegen Klugheit.
        Enblödung ist doch das neue „fies“ für eine stetig verdummende Gesellschaft – nicht gewusst?

        [Ver]Leihst du dir den Preis jetzt selber?
        Ich nehm ihn sonst gern!
        Wieviele Versuche hat man eigentlich?

        peace, brother.
        bowls götzke.

          • Bowls Götzke sagt

            Sorry, wusste ja nicht, dass du Schwanz Döhnermann derart persönlich betroffen verteidigen würdest. Wenn wir uns jetzt zusammentun, haben wir die Dualität überwunden. Wo Krieg ist, ist auch Frieden, und Scheiße ist bloß, was du für Scheiße hälst. Ich mochte beispielsweise euer Interview, finde aber bei Hans Bohnenwanst den ersten Scheiß, der nun wieder bei dir ja leider nicht gewinnt… Scheißlauf des Lebens halt.

            peace-war, pro-anti-brother-sister!

  3. Ja stimmt find ich auch hier rechts auch schön. Die Dunkelheit versteckt sich unter den Lidern, schaut mal nach, Ihr Ruhelosen.

    • Bowls Götzke sagt

      Catchphrase zum aktuellen Wahlkrampf:
      > Donald Dump says to Hilarious Clit: „Let’s make America gay again.“ >

  4. Pingback: Streetart-Update #9: Art Attack von Iven Einszehn

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