Monate: September 2016

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Overseas Rap-Rave Innovation

Inzwischen glaubt man sich an DIE ANTWOORD gewöhnt zu haben und dennoch schaffen es die südafrikanischen Künstler immer wieder, sämtliches Augen- und Ohrenmerk jener auf sich zu lenken, die sich über den Rand des Mainstreams hinauslehnen und für provokanten Pop-Trash zu haben sind. Nachdem bereits DJ Muggs auf ihrem letzten Album mitwirkte, ist auf Mount Ninji And Da Nice Time Kid ein zweites Mitglied...

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Artikel, Musik

Was ist ein guter Film? Von Kracauer zu Polanskis „Der Pianist“

Über die Frage, was einen guten Film ausmacht, lässt sich bekanntlich streiten. Schnell rutscht die Diskussion in den Austausch rein subjektiver Positionen: Der eine schwärmt seinen Kindheitshelden hinterher, der andere bewertet Filme ausschließlich nach Affinitäten, seien es Genres, besondere Schauspieler oder favorisierte Regisseure: Aber kann man diese subjektive Perspektive auch überwinden und einen rationalen Zugang zur Qualität von Filmen finden?

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Artikel, Film

Regentonnen­variationen-Walk­through mit Tatjana Kruse

Tatjana Kruse, Jahrgangsgewächs aus süddeutscher Hanglage, schreibt Krimödien. Mit ihren Serien um den stickenden Ex-Kommissar Siggi Seifferheld (Knaur Verlag), die ermittelnde Opernsängerin Pauline Miller und ihren narkoleptischen Terrier (Haymon Verlag) und den greisen Schnüffelschwestern Konny und Kriemhild (Suhrkamp Verlag) hat sie deutsche Crime-Comedy-Geschichte geschrieben. Außerdem findet sie Grießbrei voll okay und ist auch Fast-Namensvetterin von Jan Wagner, um dessen Lyrik-Bestseller „Regentonnenvariationen“ es im folgenden...

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Artikel, Interviews, Literatur

Nasendes ohne Ende – Harald Stümpke: „Bau und Leben der Rhinogradentia“

von Daniel Ableev. Als Christian Morgenstern sein berühmtestes Tier erdichtete, stand er unter dem Einfluss von sprachschöpferischer Spielfreude, der Einsicht, dass einem „auf seinen Nasen” einherschreitenden Wesen vollendete Urkomik inhärent ist (vgl. auch diverse Nasen in Tristram Shandy), und ein wenig auch des eher pragmatischen Faktums, dass „Nasobēm“ sich ganz ordentlich auf „Brehm“ reimen lässt, in dem es bekanntlich noch nicht steht. Gewiss hat...

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Literatur, Rezensionen